Frühere Werke

Rückblick und Dank an Heinz Bucher

Der Bodensee-Madrigalchor wurde 1969 von Heinz Bucher ins Leben gerufen und von Ihm während 45 Jahren bis 2014 mit größtem Erfolg und allseitiger höchster Anerkennung  geleitet.

Mit begeisterndem Enthusiasmus, mit unzähligen, großartigen Aufführungen verschiedenster Werke hat er den Bodensee-Madrigalchor geprägt und ihn zu herausragender Bedeutung, weit über die Bodenseeregion hinaus, geführt.

Während der vielen Jahre standen Ihm seine Sängerinnen und Sänger mit großer Achtung und in tiefer Verbundenheit stets treu zur Seite.

Wir danken Heinz Bucher herzlich für Alles, was er uns gegeben hat.

2014 Messa da Requiem, Giuseppe Verdi
Aufführungen

Im Jahr nach Giuseppe Verdis 200. Geburtstag ergab sich für den bmc die Möglichkeit, dieses großartige Werk des italienischen Meisters nochmals an drei besonderen Orten aufzuführen:

04. April 2014 in der ehemaligen Augustiner-Klosterkirche in Oberndorf am Neckar

11. Oktober 2014 in der traditionsreichen Benediktiner-Abtei des Klosters Einsiedeln im Kanton Schwyz.

12. Oktober 2014 im Carmen Würth Saal des erst 2013 eingeweihten Forums Würth in Rorschach, Kanton St. Gallen.

Zwei Auftritte in Barockkirchen aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Auftritt in einem neuzeitlichen Glaspalast, der von der Neuen Züricher Zeitung mit den Ausdrücken „kristalliner Zauber“ und „unterkühlter Glasschrein“ beschrieben wurde (Artikel vom 30.04.2013), bildeten somit einen würdigen Abschluss unseres Gedenkens an Giuseppe Verdi.

Alle drei Konzerte waren bestens besucht und nahezu ausverkauft. An den Schweizer Auftrittsorten wurde der bmc erstmals vom Neuen Orchester Basel (NOB) unter der Leitung seines noch jungen Dirigenten Christian Knüsel begleitet.

Pressestimmen

Hier geht es zur Besprechung des Konzerts in Einsiedeln von Pater Lukas Helg, Stiftskapellmeister in Einsiedeln

Hier geht es zum Artikel im Schwarzwälder Boten vom 15. April 2014:  Stehende Ovationen

2013 Messa da Requiem, Giuseppe Verdi
Pressestimmen

6. Oktober 2013: Mit der Aufführung von Verdis „Messa da Requiem“ in der Stadthalle in Singen feierte der Bodensee-Madrigalchor (bmc) Giuseppe Verdis 200. Geburtstag. Gemeinsam mit einem Soloquartett und der Südwestdeutschen Philharmonie brachte der Konzertchor Singen unter Leitung von Heinz Bucher die Messa da Requiem ‚eindrucksvoll zu Gehör‘.

Hier geht es zum Artikel im Südkurier vom 8.Oktober. 2013: Hommage an Giuseppe Verdi

Und aus dem Singener Wochenblatt der Artikel vom 9. Oktober 2013: Ein Ringen aus des Meisters Feder. Hier geht es zum Plakat.

2012 Petite messe solennelle, Gioacchino Rossini | Ein deutsches Requiem, Johannes Brahms
Presseberichte

Der Bodensee-Madrigalchor trat am Sonntag des Schweizer Feiertages in der St. Oswald Kirche in Stockach mit Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE auf.

Hier geht es zum Artikel im Südkurier vom 19. Juni 2012  Musikalische Meditation

 

Zwei Aufführungen des DEUTSCHEN REQUIEMS von Johannes Brahms führte der Bodensee-Madrigalchor im November 2012 im Rahmen der Augia Konzerte im Münster der Insel Reichenau und in der Liebfrauenkirche in Singen durch.

Hier geht es zum Artikel im Südkuriervom 20.11.2012Deutsches Requiem

2011 PETITE MESSE SOLENNELLE, Rossini

Den Auftakt bildete das Konzert in der evangelischen Stadtkirche in Tuttlingen am 19. Februar 2011. Es folgte ein weiterer  Auftritt in der Liebfrauenkirche in Singen am Hohentwiel am 20. Februar 2011. Beide Aufführungen wurden begleitet von 2 Klavieren und einem Harmonium, wie dies in der ursprünglichen Fassung von Rossini vorgesehen war.

 

Pressestimmen

Kleine Messe groß interpretiert Ein einzigartiges, geistliches Chorwerk von bestechendem Charme hat der Bodensee-Madrigalchor (bmc) unter der Leitung von Heinz Bucher mit der „Petite Messe solennelle“ von Gioacchino Rossini präsentiert. Der Abend in der voll gefüllten Kirche dürfte den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen dem für eine Messe untypischen Instrumentarium mit zwei Klavieren und Harmonium, sondern auch, weil der bmc, die Solisten und Dirigent Bucher eine phantastische Leistung boten. Der italienische Opernkomponist Gioacchino Rossini (1792 – 1868) interpretierte den von unzähligen klassischen Komponisten vertonten katholischen Messetext in seiner „Petite Messe solennelle“ mit viel Harmonik und charakteristisch italienischem Belcanto. Dabei ist die eineinhalbstündige Messe keineswegs klein. Das „kleine und feierliche“ Werk Rossinis ist eine der unverwechselbarsten und schönsten Messen überhaupt. Gleich zu Beginn mit eindringlicher Intensität das „Kyrie“. Die für das Quartett komponierten Soli sind durchweg anspruchsvoll und verlangten Lucja Zarzycka (Sopran), Irène Friedli (Alt), Bernhard Gärtner (Tenor) und Cheyne Davidson (Bass) all ihr Können ab. Auch in den Wechselgesängen des „Gloria“, „Credo“ und „Sanctus“ beeindruckte das Quartett mit großer Ausdruckstärke. Mit dem ausgezeichnet spielenden Pianisten Siegfried Zielke, dem zweiten Pianisten Gregory Wicki und dem Singener Bezirkskantor Georg Koch (Harmonium) hat Dirigent Bucher eine gute Wahl getroffen. Uneingeschränkter Star des Abends war jedoch der Chor selbst. Die fein abgestuften dynamischen Schattierungen des Werkes wurden von den Sängern bis ins pianissimo sehr intonationsrein dargeboten. Sowohl die begleitenden als auch die A-cappella-Teile wurden vom Chor bestens beherrscht. Faszinierend das „Dona nobis pacem“ beim „Agnus Dei“ der Altistin Irène Friedli. Stehender Applaus war der verdiente Lohn an Dirigent Bucher, seinen glänzend disponierten Chor und die Solisten.

Manfred Lehn SÜDKURIER,  23. Februar 2011

 

 

Bodensee-Madrigalchor wartet mit ergreifender „Petite Messe Solennelle“ auf Sänger treten unter der Leitung von Heinz Bucher in der vollbesetzten Stadtkirche auf – Das Werk wurde 1863 von Gioacchino Rossini komponiert.

TUTTLINGEN – Der Bodensee-Madrigalchor Bodman ließ die Besucher in der vollbesetzten Stadtkirche unter seinem Gründer und Leiter Heinz Bucher die „Petite Messe Solennelle“von Gioacchino Rossini erleben. Dieser berühmte Opernkomponist komponierte 1863 dieses kirchliche Werk. Und diese Musik aus dem großen Herzen gestaltete Bucher mit seinem Chor, und dazu imponierende Opernsänger, großartig. Bekannter ist die Fassung dieses Werkes mit Orchesterbegleitung, doch hier erklang die Urfassung mit zwei Klavieren, gespielt von Siegfried Zielke und Gregory Wicki, und Harmonium, gespielt von Georg Koch. Nun zu der Aufführung. Im Kyrie war der Chorklang etwas blass, lag es an dem Wetterumschwung? Doch nach dem gewaltigen Aufschwung des amerikanischen Bassisten Cheyne Davidson, der mit seiner kraftvollen Stimme die Zuhörer und wohl auch den Chor innerlich hochgerissen hatte, meinte man einen anderen Chor zu hören – Glanz und Kraft erlebte man nun.  In der Tenorarie „Domine Deus“ konnte Bernhard Gärtner brillieren. Danach das Duett mit der Bitte um Erbarmen, von der Sopranistin Lucja Zarzycka und der Altistin Irène Friedli gesungen, war ein wundersames Flehen. In der langen Bassarie „Quoniam tu solus sanctus“ beleuchtete Rossini den Textinhalt immer wieder von einer anderen Seite. Bassist und Klavier erzeugten stets andere Rossini‘sche Klangbilder, eines interessanter als das andere. Dann sang strahlend der Chor „in Gloria Dei Patris“ und auf diese homophone Klangpracht folgte das polyphone Amen. Wie selbstverständlich das Fugenthema durch die Stimmen flog, von kontrapunktischen Gegenstimmen umrankt, ist meisterliche kompositorische Arbeit. Überlegen leitete Heinz Bucher diese großartige Musik, ruhig mit kleinen Gesten die Einsätze gebend, doch bei starken Akzenten und gewaltigen Ausbrüchen die Arme erhebend. Im wortreichen Credo gab Rossini dem Chor die Glaubensaktivität des Gottesvolkes, den Solisten aber in großen Arien die kirchlichen Glaubenssätze. Nach jedem einzelnen sang der Chor immer wieder „Credo“ (Ich glaube) und zum Schluss kam die zweite große, imponierende Amen- Fuge, eine Glanzleistung des Chores. Man hätte nach diesem großen Eindruck Beifall geben mögen. Das Sanctus mit dem fast volkstümlichen Benedictus übergab Rossini dem Chor a cappella. Das „O Salutaris Hostia“ für Solosopran und Klavier,zur Kommunion gedacht, sang Lucja Zarzycka wunderbar. Das abschließende „Agnus Dei“ für Altsolo, Chor und Instrumentalbegleitung war so ergreifend interpretiert, dass danach niemand der Zuhörer Beifall klatschen wollte, erst nach langer Pause kam er, aber herzlich.

Siegfried Burger Gränzbote, 21. Februar 2011

2009 Stabat Mater, Gioacchino Rossini | Sanctus Benedictus, Pietro Platania | Requiem aeternam, Giuseppe Verdi

Im Jahr seines 40jährigen Jubiläums brachte der Chor Gioacchino Rossinis Stabat Mater sowie zwei kürzere Werke von Pietro Platania (Sanctus, Benedictus) aus der Messa per Rossini und Giuseppe Verdi (Requiem aeternam) aus der Messa da Requiem zur Aufführung. Den Auftakt bildete das Konzert im ehrwürdigen, zum Weltkulturerbe gehörenden Münster der Insel Reichenau am 18.10.2009.Es folgten Auftritte in Romanshorn am Schweizer Bodenseeufer (Kath. Pfarrkirche, 21.11.09) und in Singen am Hohentwiel (Liebfrauenkirche, 22.11.09), jeweils zusammen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

 

Pressestimmen

Aus dem Tagblatt.ch, Ausgabe Thurgau vom 23.11.09 von Siegrun Schmidt
„Mit geistlicher Musik von Rossini begeisterte der Bodensee-Madrigalchor unter Leitung von Heinz Bucher.“
„Beeindruckende Chorpassagen wie das in feinstem a cappella gesungene «Quando corpus» und die in geistlicher Tradition stehende grandiose Schlussfuge zusammen mit den Solostimmen beschlossen das mit Leidenschaft und Hingabe an die hinreissende Musik Rossinis getragene Stimmfest als würdiges Jubiläumskonzert.“

Aus dem Südkurier vom 24.11.09 von Manfred Lehn
Mit einem hochklassigen Konzert konnte der Bodensee-Madrigalchor am Sonntag in der Singener Liebfrauenkirche sein 40-jähriges Bestehen feiern.“
„… das mitreißende Finale, als der Chor im ‚Quando corpus morietur‘ (wenn mein Leib dereinst wird sterben) zum bewegenden a-cappella-Klagegesang ansetzt. Da stimmt alles: Intonation, Artikulation, Dynamik“

Aus dem Singener Wochenblatt vom 25.11.09
„Heinz Bucher dirigierte sein Ensemble souverän und mit Leidenschaft, er ist in Singen mittlerweile mit zahlreichen Auftritten immer wieder ein Garant für klassische Musik auf höchstem Niveau.“
„Solisten, Chor und Orchester boten ein Klangerlebnis der besonderen Art.“

Repertoire

DER MESSIAS Georg Friedrich Händel (1685-1759)

DIE SCHÖPFUNG  Joseph Haydn (1732-1809)

DIE JAHRESZEITEN Joseph Haydn (1732-1809)

MISSA SOLEMNIS Ludwig van Beethoven (1770-1827)

PETITE MESSE SOLENNELLE Gioacchino Rossini (1792-1827)

STABAT MATER Gioacchino Rossini (1792-1827)

ELIAS Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)

LOBGESANG Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)

MESSA DA REQUIEM Giuseppe Verdi (1813-1901)

GROßE MESSE NR.3 f-MOLL Anton Bruckner (1824-1896)

SANCTUS UND BENEDICTUS Pietro Platania (1829-1907)

EIN DEUTSCHES REQUIEM Johannes Brahms (1833-1897)

TE DEUM: Te Deum Laudamus George Bizet (1838-1875)

MESSA DI GLORIA kleiner Mittschnitt: Kyrie Giacomo Puccini (1858-1924)

GLORIA Francis Poulenc (1899-1963)

MISA CRIOLLA Ariel Ramírez (1921-2010)

Geistliche A-cappella-Musik, Madrigale, Volkslieder, Folklore u.v.m.